Geschichte
Geschichte
Im idyllischen Moscheltal, vom Gewässerlauf “Moschelbach” in zwei Teile getrennt, liegt die Ortsgemeinde Schiersfeld mit heute knapp 300 Einwohnern. Erstmals erwähnt wurde die Gemeinde im Jahre 962 als “Sceringesfeld”.
Nach Professor Christmann deutet der heute noch mundartliche Flurnamen “Im Breinschwiller” auf eine zwischen Schiersfeld und Finkenbach-Gersweiler untergegangene Siedlung “Brauns- oder Breunweiler” hin. Von dieser Siedlung ausgehend, dürfte “Scering” oder Schiersfeld im 7. oder 8. Jahrhundert entstanden sein. 962 gehörte die Gemeinde zum Besitz des Klosters St. Maximin bei Trier Ein Teil des Ortes gehörte zur Grafschaft Veldenz und kam an die Herzöge von Zweibrücken.
Heute hat sich Schiersfeld von der einst dominierenden landwirtschaftlichen Gemeinde zur Wohngemeinde gewandelt. 1996 wurde die ehemalige Schule - seit der Auflösung Kommunikationszentrum für die Einwohner und Vereine - innen und außen renoviert. Der Dorfplatz direkt daneben wurde anschließend umgestaltet und neu angelegt.
Das gesellschaftliche Leben wird von den örtlichen Vereinen getragen, angefangen vom Gesangverein, den Wanderfreunden, dem Verein für Brauchtum & Kultur und dem SPD Ortsverein. Die Grillhütte, am Ortsausgang in Richtung Mannweiler-Cölln gelegen, ist ein idealer Ort für so manche frohe Gesellschaft. Auch Großveranstaltungen wie z.B. die “Internationalen Wandertage” der Schiersfelder Wanderfreunde und die Kerwe am 1. Juliwochenende haben dort ihren Platz.
Seit der Reformation bestand in Schiersfeld eine Pfarrei. Eine Filiale war Sitters. Heut e gehört Schiersfeld zum Pfarramt Finkenbach. Der zur Gemeinde gehörende Sulzhof war in vergangener Zeit Eigentum des Grafen Georg von Zweibrücken. 1321 wurde im Zusammenhang mit dem Johanniterorden die Hofsiedlung erstmals genannt. schon damals war es ein angesehener Aufenthaltsort, denn den Johannitern wurde der Aufenthalt “ zu Solzbach ” wärmstens empfohlen.
Das Wappen
Das Wappen:
Die Ortsgemeinde Schiersfeld hat ein eigenes Wappen , welches am 7. Dezember 1984 von der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz genehmigt wurde. Die Wappenbeschreibung.
Von Blau und Gold geteilt, oben eine silberne Schere, unten ein Sarkopharg mit Deckel in Rot.
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